Theoretische Physik: Gründliche Kenntnisse auf dem Gebiet der klassischen Mechanik und Grundkenntnisse auf den Gebieten der Elektro- und Magnetostatik und der Quantenmechanik, in Umfang und Niveau dem in den jeweils 4-std. Vorlesungen Theoretische Physik I (Newtonsche Mechanik, Elektro- und Magnetostatik), Theoretische Physik II (allgemeine klassische Mechanik) und Theoretische Physik III (Quantenmechanik) dargebotenen Stoff entsprechend.
Folglich sind aus dem Stoff der Vorlesung Theoretische Physik I insbesondere Elektro- und Magnetostatik direkt für die Prüfung relevant.
In den letzten Tagen habe ich das Reuter-Skript komplett durchgelesen und halte es für eine gute Prüfungsgrundlage; Sie brauchen also kein zusätzliches Material hinzuziehen, abgesehen vielleicht von einigen der zugehörigen Übungen. Generell möchte ich keines der Kapitel darin ausschließen; allerdings würde ich Kenntnisse zur zeitabhängigen Störungstheorie (26.2) höchstens bei 1.0-Kandidaten erwarten. Auch scheint mir z.B. von Kapitel 16 (Darstellungstheorie) nur die konkrete Anwendung relevant. Grundsätzlich sind Konzepte sehr viel wichtiger als Details oder gar Koeffizienten (z.B. von Laguerre-Polynomen). Auch bei Herleitungen kommt es eher auf die Ideen und Grundsätzliches an (wie: woher kommt die Quantisierung, z.B. in den Drehimpulsquantenzahlen?). Sehr wichtig ist Kapitel 17 (Postulate), aber auch Schrödinger-Heisenberg und klassischer Grenzfall sowie die Anwendungen harmonischer Oszillator und Zentralpotential bzw. Coulomb-Problem.Anders als ursprünglich angekündigt verzichte ich doch auf weitere Konkretisierung, z.B. in Form einer ausführlichen Stichwortliste. Diese wäre höchstens nützlich, wenn sie wirklich vollständig wäre; ansonsten bestände die Gefahr der Irreführung.